Aufteilungspläne

 

 

sind dann erforderlich, wenn beispielsweise in einem großen Einfamilienhaus durch

Umbau eine Einliegerwohnung entsteht und diese von außen einen eigenen Eingang besitzt.

 

Der Begriff Abgeschlossenheit wird im Kontext des öffentlichen Baurechts benutzt.

Abgeschlossenheit bedeutet hier, dass die Wohneinheiten (oder auch Wohnungen),

die in einem Gebäude mit mehreren Nutzungseinheiten liegen,

jeweils einen eigenen Eingang haben und separat zugänglich sind.

Der Eingang kann direkt am Außenraum liegen oder über die Erschließungswege des Gebäudes

(Treppenhaus, Fahrstuhl, Korridor) erreichbar sein.

 

Der Aufteilungsplan ist ein Dokument, welches die Sondereigentumseinheiten einer Immobile beschreibt.

 

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist Voraussetzung zur eigentumsrechtlichen Teilung eines bebauten

Grundstücks und der Bildung von Teileigentum an einem Grundstück und dessen Eintragung im Grundbuch,

z.B. für Eigentumswohnungen in Mietshäusern.

 

Die Abgeschlossenheit wird von der Baugenehmigungsbehörde auf der Grundlage

einer gültigen Baugenehmigung in Übereinstimmung mit einem Aufteilungsplan bescheinigt.